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🥩 8. Wildbrethygiene

Vor der Jagd

  • Status „kundige Person“ (Schulung) – Voraussetzung für Erstuntersuchung und Abgabe
  • Sauberes Aufbrechmesser, Einmalhandschuhe, Wildwanne bereit
  • Kühlkette planen: Wildkammer frei, Temperatur ok?
  • Bei warmer Witterung kurze Bergezeiten einplanen

Während der Jagd

  • Schusslage beeinflusst Hygiene: Weidwundschüsse = Kontaminationsrisiko
  • Zügig aufbrechen (innerhalb weniger Stunden), Ausschweißen lassen
  • Bedenkliche Merkmale prüfen: Verhalten vor dem Schuss, Organveränderungen, Abmagerung, Geruch
  • Aufbruch ordnungsgemäß entsorgen bzw. in ASP-Zonen nach Vorgabe

Nach der Jagd

  • Kühlung: Schalenwild < 7 °C, Hase/Kaninchen/Federwild < 4 °C
  • Trichinenprobe (Schwarzwild, Dachs, Nutria) durch amtliche Untersuchung
  • Rückverfolgbarkeit: Wildmarke/Begleitschein bei Abgabe
  • Abgabe kleiner Mengen nur nach LMHV-Regeln
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