🎯 Schießtrainer

Training: Büchse · Flinte · Kurzwaffe

Vor dem Training

  • Trockentraining: Abzugskontrolle, Anschlagsarten (sitzend/stehend angestrichen, liegend)
  • Flinte: Schaftmaße prüfen (Schränkung, Senkung) – die Flinte muss „passen“
  • Schießkladde anlegen: Waffe, Munition, Distanz, Treffpunktlage
  • Schießnachweis-Pflichten für Drückjagden (Landesrecht) rechtzeitig erfüllen

Auf dem Stand

  • Standordnung und Aufsicht respektieren, Gehörschutz immer
  • Büchse: Atemrhythmus (Schuss im Atemstillstand), Druckpunkt ziehen, Nachhalten
  • Flinte: beide Augen offen, Schwung mitführen und durchschwingen (nie stehenbleiben!)
  • Kurzwaffe: fester Griff, Visierbild (Korn scharf), kontinuierliches Abkrümmen ohne Verreißen

Nach dem Training

  • Trefferbild analysieren: Fehlerbilder erkennen (Verreißen = tief links bei Rechtsschützen)
  • Waffe reinigen, Kladde nachführen
  • Regelmäßigkeit schlägt Intensität – nächste Einheit planen
  • Vor der Saison: Kontrollschuss aus kaltem, sauberem Lauf

📋 Ablauf der Schießprüfung

Die Schießprüfung ist Teil der Jägerprüfung und wird je Bundesland unterschiedlich geregelt – üblich sind Disziplinen mit Büchse (z. B. stehender/laufender Keiler, Rehbockscheibe) und Flinte (Wurfscheiben), teils Kurzwaffe, mit landesspezifischen Mindesttreffern.

[REDAKTION: Disziplinen, Mindestleistungen und Wiederholungsregeln je Bundesland aus der jeweiligen Prüfungsordnung ergänzen – bis dahin gilt: Deine Jagdschule und die amtliche Prüfungsordnung deines Landes sind maßgeblich.]

Viele Bundesländer verlangen außerdem einen Schießnachweis für die Teilnahme an Drückjagden – regelmäßiges Training lohnt sich also auch nach der Prüfung (siehe Checkliste oben).